Wirklich die schlechteste krankenkasse die ich bis jetzt hatte. Kosten für Medikamente die ich schon seint jahren verschierben bekommen und die immer durch die Grundversicherung bezahlt wurden werden von der Birchmeier Krankenkasse nicht mehr ubenommen. Begründung der Vertrauensaurzt der Birchmeier Krankenkasse hat es den empfohlen nicht zu übernehmen. Anscheinend vertraut die Birchmeier krankenkasse mehr ihrem vertrauensarzt als der Offiziellen Zulassung für die medikamente. Ausserdem sind die öffnungszeiten für die Anrufe nur einpaar stunden am Tag, was ich einfach als unseriös betrachte.
Vorab:
Sehr freundlicher Service !
Eigene Büros !
Sehr zentral gelegen !
Gute Öffnungszeiten !
unkompliziertes Handling
Sehr transparente Information !
Leider musste ich mich dieses Jahr zu einer Kündigung
der obligatorischen Krankenversicherung (KVG) bei der Krankenkasse Birchmeier entschliessen, hierbei kann die Krankenkasse aber nicht wirklich viel dafür,
es sind viel mehr steigende Kosten
(da jeder gleich in das Spital rennt, wegen einem "Bobo"
und weil die Ärzte immer mehr verlangen !)
und weil das Erfolgsmodell leider nach mehr Reserven
schreit, währenddem die Politiker versagt haben,
den Leistungskatalog zu bremsen ! und währenddem
gewisse Leute (vermehrt ausländische Personen)
keinen Hausarzt haben und so wegen allem zum
Spital rennen !
Hier noch kurz die Prämien, welche ich in den letzten
Jahren bezahlte (bei höchster Franchise von
CHF 2\'500.--)
Jahr 2012: CHF 174.00 brutto, CHF 170.50 netto
Jahr 2013: CHF 182.00 brutto, CHF 179.05 netto
Jahr 2014: CHF 195.00 brutto, CHF 190.65 netto
Jahr 2015: CHF 201.00 brutto, CHF 195.80 netto
Jahr 2016: CHF 214.00 brutto abzüglich CHF 5.20
Verteilung des Ertrages aus Umwelt-
angaben an die Bevölkerung
plus Einmalzuschlag Prämienkorrektur
(Art. 106a KVG) CHF 2.75
= CHF 211.55 netto.
Dann der Schock während dem Jahr 2016 !
Prämienerhöhung per 1. September 2016 !
Neue Prämie per 1. September 2016:
bei höchster Franchise von CHF 2\'500.-- !
Prämie KVG: (Brutto) CHF 266.50 !!! (vorher 214 !)
Verteilung Umwelt... - CHF 5.20
plus Einmalzuschlag
Prämienkorrektur + CHF 2.75
(Art. 106a KVG)
____________
CHF 264.05 netto (per 1.9.2016!)
gegenüber CHF 211.55 netto (per 1.1.2016!)
Erhöhung: CHF 52.50 (pro Monat)
oder Erhöhung in Prozenten von + 24.82 % !
für die Zeit vom 01.09.2016 bis und mit 31.12.2016 !
Kurz: Die Krankenkasse Birchmeier ist so erfolgreich,
dass immer mehr Leute Kunden werden wollen,
was dann an den Reserven nagt, und somit
musste die Krankenkasse Birchmeier - vom BAG
dazu "gezwungen" - unter dem Jahr, per September
2016 - die Prämien massiv erhöhen.
Bei mir machte dies, mit höchster Franchise von
CHF 2\'500.-- eine Prämienerhöhung (brutto) von sage
und schreibe CHF 52.50 (neue Prämie ab September
2016 brutto = CHF 264.05, anstatt CHF 211.55).
Dies sind 24,82 % mehr Prämie, vom BAG verordnet,
Gründe dafür: Geschäftsjahr 2015 =
Unternehmensverlust von CHF 1\'279\'280.-,
dies aufgrund von durchschnittlich gestiegenen Kosten
pro Versicherten im Wert von rund CHF 200.--.
Spital-Ambulant-Bereich= Kostensteigerung von
20 % - und die allgemeinen Arztkosten sind um
rund 10 % angestiegen.
Die Faktoren "Kostensteigerung" und "Kundenwachstum"
(über 2\'000 neue Kunden im Jahr 2016, = Steigerung
von mehr als 20 %) haben dazu geführt, dass die Reserven
der Krankenkasse Birchmeier unter die gesetzlich vorgeschriebene Mindesthöhe gefallen sind.
Es liegt also NICHT an der Krankenkasse,
sondern vielmehr an gewissen Versicherten,
die immer gleich wegen jeder Bagatelle ins Spital rennen
und auch an den Ärzten, welche immer mehr für die
gleichen Leistungen verlangen.
Natürlich liegt es vor allem auch an den Politikern,
welche den Leistungskatalog so ausgebaut haben.
Wir Versicherten können also auch viel tun,
mit unserem eigenen Verhalten.
Es gibt bestimmt viele Leute, die nicht einmal Ihre Kranken-
kassenprämie bezahlen, aber noch grosse Ansprüche
stellen. Zudem ist natürlich auch der Leistungskatalog
schuld, da sind die Politiker schuld, denn sie machen
Jahr für Jahr Umstellungen, die das ganze Erfolgssystem
kaputt machen. (erst wollte man Koma-Saufer zur
100 % Kostentragung für die Spitalkosten verantwortlich
machen - und dann leider ein Rückzieher ...)
Auch hier im Forum gibt es Leute, die sich beklagen,
dass die Krankenkasse Birchmeier anscheinend
nur "Gesunde" aufnehme, das kann ich nicht bestätigen.
Gut, ich denke, man muss vermehrt auf seine eigene
Gesundheit schauen. Viele Leute können nichts dafür,
dass sie krank sind - viele jedoch fordern das Schicksal
auch geradezu heraus - zum Beispiel Extremsportler
oder Koma-Saufer, welche wir dann bezahlen müssen,
da die Politiker leider einen Rückzieher gemacht haben,
sodass diese notorischen Sich-Kaputt-Saufer die Rechnung
für die durch sie verursachten Kosten im Spital dann doch
nicht bezahlen müssen und diese Kosten nun leider
an allen restlichen, sich normal verhaltenden Leuten
hängen bleiben ! Den Politikern sei "Dank" (dafür).
Es ist ein Trauerspiel, dass die Politik dermassen versagt
hat und immer mehr versagt, die Zeche zahlen die Prämien-
zahler, vor allem jene, die nicht wegen jedem "Scheiss"
das Spital oder den Arzt aufsuchen - das ist nicht mehr
solidarisch, wenn verantwortlich denkende Leute,
mit der höchsten Franchise immer mehr für andere zahlen
müssen, die sich einen "Dreck" um die Kosten kümmern,
welche sie oft auch noch selbst zu verantworten haben.
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